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Dies ist abhängig von der Beschaffenheit des Materials, vom Feuchtigkeitsgehalt und der Temperaturentwicklung. Rasenschnitt und Gartenabfälle verkommen in einigen Monaten. Man kann den Verrottungsprozess beschleunigen, indem man einige Lagen mit Kompoststarter aus dem Handel oder mit organischem Mischdünger bestreut. Ausserdem können Gartenerde, Algenkalk oder Gesteinsmehl auch dazu benutzt werden. Gerade an warmen Sommertagen vermehren sich die Organismen stärker und sorgen so für eine schnelle Kompostierung.
Dabei ist auf zwei Dinge zu achten: Es sollten immer frühreifende und niedrigwachsende Sorten eingepflanzt werden, da diese im Topf nicht sehr viel Platz benötigen. Nicht ausser Acht zu lassen wären da noch eine gute Blumenerde, ausreichende Wasserversorgung sowie eine gute Nährstoffversorgung.
Sobald es im Herbst kälter wird, sollten Geranien und Fuchsien über den Winter ins Haus geholt werden. Dabei lässt man den Wurzelballen abtrocknen und beschneidet die Pflanzen so, dass nur die Haupttriebe übrig bleiben. Danach sollten die Pflanzen in einem kühlen Keller gelagert werden und nur so oft begossen werden, so daß sie nicht gänzlich austrocknen. Im Frühjahr (ca. März) werden die Pflanzen in frische Erde umgetopft und an einen hellen Ort innerhalb des Hauses gestellt. Bei Zimmertemperaturen von ca. 18 Grad sprießen bereits neue Triebe. Nun muss nur noch regelmäßig gegossen und gedüngt werden. Sobald sich die ersten Triebe ausgebildet haben, sollten die Spitzen beschnitten werden, um eine buschige Pflanze zu erhalten. Nach dem letzten Frost können die Pflanzen wieder ausgesetzt werden.
Von Gallmilben, Rutenkrankheiten oder Mehltau befallene Beerensträucher, wie z.B. Johannis-, Stachel- oder Himbeersträuchern, können meist nur durch einen radikalen Rückschnitt gerettet werden. Die kranken Sträucher werden dabei bis zum Boden heruntergeschnitten. Dadurch werden fast alle überwinterten Organismen von der Pflanze befreit. Die abgeschnittenen Triebe sollten danach vernichtet oder komplett aus dem Garten entfernt werden, um Neubefall vorzubeugen. Die Beerensträucher verkraften diese Maßnahme ohne Probleme, jedoch wird es in diesem Jahr keine Früchte geben.
Der Befall von Stachelbeermehltau kann schon im Vorfeld durch optimale Standortbedingungen unterbunden werden. Das wichtigste dabei ist ein guter Boden. Die obere Schicht sollte Humus enthalten und gut durchlüftet sein. Regelmäßiges Bewässern ist auch sehr wichtig, da ein trockener Boden den Schädlingsbefall fördert. Ebenso sollte auf eine gut dosierte Düngung geachtet werden. Eine Mulchdecke aus Rasenschnitt reicht manchmal schon aus, um den Stickstoffbedarf der Pflanzen zu decken. Außerdem gibt es resistente Sorten auf dem Markt, wie z. B. „Rokula“ oder „Invicta“.
Verdichtete, humusarme Böden und auch schwere Böden sollten im Herbst umgegraben werden, damit sie im kommenden Frühjahr leichter zu bearbeiten sind. Dabei werden Gründüngungspflanzen, halbverrotteter Kompost und Ernterückstände mit eingearbeitet.
Im Frühjahr, wenn die Erde langsam abtrocknet, sollten die Beete nur oberflächlich gehakt werden. Dies hat den Zweck, das die feinen Haarröhrchen, welche das Wasser von unten nach oben führen, durchtrennt werden. Dadurch kann die Feuchtigkeit schlechter Verdunsten. Ein komplettes Umgraben könnte die Bodenstruktur zerstören und über längere Zeit negativ beeinflussen.
Einjahresblumen bilden im Laufe des Sommers Samen aus den Blüten. Diese sollten direkt von der Pflanze gepflückt werden, bevor diese bereits ausgefallen sind. Sie sollten trocken und luftig verwahrt werden. Meist haben die neuen Sämlinge andere Eigenschaften als die Mutterpflanze, es lassen sich jedoch trotzdem gute Ergebnisse erzielen.